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Februar 2017: Änderungen bei den Informationspflichten

Erstellt von Klaus Neuhaus |

Es gibt neue Informationspflichten für Webseitenbetreiber. Bitte lesen Sie den folgenden Gesetzestext und prüfen Sie (siehe letzter Absatz) ob das für Sie relevant ist. Wenn ja, sollten Sie eine entspr. Änderung/Ergänzung Ihrer AGB vornehmen lassen.

Die gesetzliche Pflicht ergibt sich aus § 36 VSBG. Dieser lautet: § 36 Allgemeine Informationspflicht
(1) Ein Unternehmer, der eine Webseite unterhält oder Allgemeine Geschäftsbedingungen verwendet, hat den Verbraucher leicht zugänglich, klar und verständlich
1. in Kenntnis zu setzen davon, inwieweit er bereit ist oder verpflichtet ist, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, und
2. auf die zuständige Verbraucherschlichtungsstelle hinzuweisen, wenn sich der Unternehmer zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle verpflichtet hat oder wenn er auf Grund von Rechtsvorschriften zur Teilnahme verpflichtet ist; der Hinweis muss Angaben zu Anschrift und Webseite der Verbraucherschlichtungsstelle sowie eine Erklärung des Unternehmers, an einem Streitbeilegungsverfahren vor dieser Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, enthalten.

(2) Die Informationen nach Absatz 1 müssen 1. auf der Webseite des Unternehmers erscheinen, wenn der Unternehmer eine Webseite unterhält, 2. zusammen mit seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen gegeben werden, wenn der Unternehmer Allgemeine Geschäftsbedingungen verwendet. (3) Von der Informationspflicht nach Absatz 1 Nummer 1 ausgenommen ist ein Unternehmer, der am 31. Dezember des vorangegangenen Jahres zehn oder weniger Personen beschäftigt hat.

In diesem Sinne.
Ihr Taketool-Team

Hinweis: Taketool wird nicht automatisch aktiv, denn Rechtstexte sind Sache des Webseitenbetreibers.

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